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Der lange, freisinnige Weg zur echten direkten Demokratie Hintergründe und Geschichte
Was bringt freie Menschen dazu ein Volk, eine Volkswirtschaft, eine Nation zu werden? Sind es religiöse, ethnische, sprachliche, sittliche Kriterien oder ist es die gemeinsame Geschichte, die zu innerhalb eines Territoriums, nach aussen unabhängig ausgeübten Regeln, einer gemeinsamen Staatsverfassung führen, legitimiert durch die Gesamtheit aller StaatsbürgerInnen unter Aufhebung aller Standesrechte, dem so genannten Volkssouverän? Und ist diese direkte Demokratie der ewige, wachsame Kampf gegen die feudalistischen Bestrebungen in immer anderer Gestalt weniger?
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2010 |
Nach knapp zehn Jahren beginnt der Abstieg des Euro. Die Währung währt immer weniger,. Die Lissaboner Verträge werden aufgeweicht, gebrochen. Für marode, überschuldete Staaten wie Griechenland und andere europäische Mitgliedsländer innerhalb und ausserhalb der Währungsunion werden exorbitante „Rettungsschirme“ in Aussicht gestellt und beschlossen. Statt ihre nationalen Währungen abzuwerten, können die Regierungen dieser Länder nun nur noch Steuererhöhungen und Lohnsenkungen beschliessen. Ganze Regierungen werden „gestürzt“, abgewählt. Soziale Unruhen zeichnen sich ab. Im Mittelstand machen sich Existenzängste breit. Erste EU-Kommissare thematisieren die Institutionalisierung einer europäischen Finanz- und Wirtschaftsregierung, welche die Haushalte der einzelnen Mitgliedstaaten kontrollieren und bewilligen soll. Die Schweiz zeigt sich in der Weltwirtschaftskrise erstaunlich robust, wirtschaftlich und gesellschaftspolitisch. Trotzdem werden Auseinandersetzungen um Sparprogramme und die Wirtschaftspolitik im Parlament und der Regierung schärfer. Der Ruf nach Reformen wird lauter. |
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2009 |
Nachdem nach wie vor weltweit „systemrelevante“ Banken und Konzerne vom Staat gerettet werden müssen, kommen zunehmend auch die Nationalstaaten in finanzielle Bedrängnis. Vor allem in Europa verhindern Rettungspakete der EU sowie des IWF zunächst das Kollabieren ganzer Volkswirtschaften und des globalen Währungsgefüges. In vielen Parlamenten werden erste Sparpakete verabschiedet. Gleichzeitig erklimmen die Boni und Vergütungen in der Finanzwelt neue Höhen. Der Unmut über diese Entwicklungen nimmt weltweit zu. Auch der internationale Druck auf die Schweiz steigt an. Das Schweizer Bankgeheimnis sowie die Eidgenössische Steuerpolitik geraten ins Visier der USA, Deutschlands, Frankreichs, Italiens und Brüssels. Der Konflikt mit dem lybischen Revolutionsführer Gadhafi, einem wichtigen Öllieferanten der Schweizer Wirtschaft, eskaliert. Die Verhaftung seines Sohnes in Genf führt zur Geiselnahme zweier Schweizer Geschäftsleute. Eine Volksabstimmung verbietet den Bau von Minaretten, was die arabische Liga, der auch Lybien angehört, erzürnt. |
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2008 |
Im internationalen Finanz- und Währungssystem beginnt es zu knistern. Nachdem erste Banken rund um den Globus staatliche Hilfe in Anspruch genommen haben, wird im August mit der altehrwürdigen New Yorker Bank Lehman Brothers das erste grosse Institut fallen gelesen. Selbst der Schweizer Finanzplatz wird in seinen Grundfesten erschüttert. Credit Suisse und UBS erleiden Milliardenverluste. Letztere braucht sogar staatliche Unterstützung. Weltweit verschulden sich die Staaten bis Ende 2008 mit zusätzlichen 11'400 Milliarden Dollar, um Banken, Konzerne, die Konjunktur zu "retten". Die systemimmanente Inflationierung des bestehenden Weltwährungssystems beginnt. |
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2007 |
Folgt nach der theologischen Aufklärung durch Luther, der politischen durch Rousseau und der moralisch-philosophischen durch Kant nun am Ende der neoliberal-kapitalistischen Ära die wirtschaftlich-monetäre Aufklärung? Durch wen?Soziologieprofessor David Harveys Kleine Geschichte des Neoliberalismus erscheint auf Deutsch.Bundeshausjournalist Viktor Parmas Buch Machtgier Wer die Schweiz wirklich regiert erscheint und entzaubert die Schweiz als Zentrum neoliberaler Weltpolitik.Die US-Ökonomin Naomi Klein veröffentlicht ihr Buch The shock doktrin, eine vorzüglich recherchierte Chronologie über den Aufstieg des Katastrophen-Kapitalismus. |
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2006 |
Waren der Sozialismus und der Liberalismus (und ihre Schattierungen) die grossen Ideen des 20. Jahrhunderts, sind dies im begonnenen 21. Jahrhundert die Einfalt (zentralisierende Globalisierung) und die Vielfalt (eine Welt der Regionen und kulturellen, überschaubaren "Biotope"). |
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2005 |
Die Niederlande und Frankreich lehnen die vorgelegte europäische Verfassung ab. Das europäische Projekt bleibt somit weiterhin ohne Legitimation seiner Menschen und Völker.Die Professoren Kurt Imfeld und Thomas Eberle (Universität Zürich) veröffentlichen ihr Buch Triumph und Elend des Neoliberalismus.Die gesamte Familie Nobel distanziert sich öffentlich vom "Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften".Prof. Hans Christoph Binswanger (HSG) veröffentlicht die überarbeitete Fassung seines Buches Geld und Magie, die ökonomische Deutung von Johann Wolfgang von Goethes Faust II.Fast alle westlichen Notenbanken verkaufen zunehmend ihr Goldreserven, auch die Schweiz ohne Volksabstimmung. An wen eigentlich?Geografieprofessor Jared Diamond veröffentlicht sein Buch Kollaps Warum Gesellschaften überleben oder untergehen. |
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2004 |
John Kenneth Galbraith veröffentlicht sein Buch Die Ökonomie des unschuldigen Betrugs vom Realitätverlust der heutigen Wirtschaft.Prof. Werner Rügemer veröffentlicht sein Buch Die Berater Ihr Wirken in Staat und Gesellschaft; wie Beratungsgesellschaften zuerst die Wirtschaft, dann den Staat und schliesslich die Natur privatisieren.Der Surseer Unternehmer Ivo Muri veröffentlicht sein Buch Die Uhr, in welchem er die echte Demokratie als dritten Weg zwischen Kapitalismus (alles privatisieren) und Kommunismus (alles verstaatlichen) darlegt.Der Aachener Geldanalytiker Helmut Creutz veröffentlicht sein Buch Die 29 Irrtümer rund ums Geld. |
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2003 |
Andreas Eschbach veröffentlicht seinen Roman Eine Billion Dollar, in welchem der Erbe eines über 500 Jahre gewachsenen Vermögens der Menschheit die verlorene Zukunft zurückgeben muss.Heiner Geissler veröffentlicht sein Buch Was würde Jesus heute sagen? Die politische Botschaft des Evangeliums. |
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2002 |
Die Leopold Kohr Akademie in Salzburg veröffentlicht das Werk des Staatsökonomen und Philosophen Leopold Kohr Das Ende der grossen Zurück zum menschlichen Mass. Kohr hält die Schweiz für das perfekteste Staatsgebilde, das es jemals gegeben hat. |
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2001 |
Der Surseer Unternehmer Ivo Muri veröffentlicht Das kleptokratische Manifest und beweist damit, dass wir uns im selben gesellschaftlichen Zustand befinden, wie zur Veröffentlichung von Das kommunistische Manifest von Marx und Engels.Das neue Notenbankgesetz erleichtert den freien Kapitalverkehr und verkleinert das Vorstandsgremium. Eine öffentliche Debatte darüber findet nicht statt. Knapp die Hälfte der Schweizer Notenbank ist in Privatbesitz.Ausstrahlung der DRS-Radiosendung Sage mir, wem du deinen Zehnten zahlst und ich sage dir, wer deine Herren sind. |
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1999 |
14 Grossunternehmen gründen und finanzieren den neoliberalen Think Tank Avenir Suisse. |
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1997 |
Neuveröffentlichung des Buches Über den Prozess der Zivilisation des Soziologen Norbert Elias, in welchem er die Machtmittel herleitet, welche der Volkssouverän kontrollieren muss, um sein Territorium beherrschen und zukünftigen Generationen den Zugang zum Lebensraum erhalten zu können; Verkehrswege (freier Waren- und Dienstleistungsaustausch), Arbeitsteilung (Banken und Versicherungen dürfen nicht in Konkurrenz zur wertschöpfenden Wirtschaft stehen), Geldwesen (Kreditschöpfung durch eine demokratisch kontrollierte Institution) und Kommunikationskanäle (Presse- und Werbefreiheit). Heute dürfte das Energiewesen auch dazu gehören. Die Privatisierung dieser Bereiche (privare, lat. = berauben) führt weg von der direkten Demokratie zur Plutokratie, der Herrschaft der Besitzenden. |
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1996 |
Publizist Markus Kutter veröffentlicht Doch dann regiert das Volk - ein Schweizer Beitrag zur Theorie der direkten Demokratie. Er schreibt: so, wie die Schweiz politisch organisiert ist, kann sie gar nicht der Europäischen Union beitreten. Eine Totalrevision der Bundesverfassung wäre Voraussetzung. |
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1995 |
Es erscheint das neoliberale Weissbuch Mut zum Aufbruch. |
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1993 |
Durch massive Zinserhöhungen trocknet der Mittelstand aus. Die Banken rüsten sich für die neoliberale Globalisierung, das weltweit beginnende Privatisieren von Staatsunternehmen. |
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1992 |
Das Schweizer Volk lehnt den Beitritt zum Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) ab, welcher eine mittlere Lösung zwischen EU und EFTA ist, aber dennoch alle vier neoliberalen Freiheiten beinhaltet. |
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1989 |
Eine parlamentarische Untersuchungskommission stellt fest, dass die Bundespolizei eine gigantische Registratur (Fichen) über BürgerInnen erstellt hat. |
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1988 |
John Kenneth Galbraith veröffentlicht sein Buch The great Crash 1929, die Analyse des berühmtesten Wirtschaftszusammenbruchs des 20. Jahrhunderts |
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1981 |
Papst Johannes Paul II. veröffentlicht durch das Attentat um ein Jahr verspätet seine Sozialenzyklika Laborem exercens über die menschliche Arbeit und das Kapital, den "erweiterten Arbeitgeber". |
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1979 |
Der Kanton Jura wird wieder eigenständig. |
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1978 |
Der Journalist Günter Ogger veröffentlicht sein Buch Die Fugger - kauf dir einen Kaiser, in welchem er anschaulich die weltliche, feudalistische "Dreifaltigkeit der Macht" der katholischen Kirche, der Münzhersteller und der europäischen Königshäuser schildert. |
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1976 |
Der Hauptprotagonist des neoliberalen Monetarismus, Nobelpreisträger Friedrich August von Hayek veröffentlicht Denationalisation of money, in welchem er die Privatisierung der Nationalbanken, des Geldwesens fordert.Nationalrat Werner Schmid veröffentlicht Die Geschichte des Schweizer Frankens.Der Keynesianer John Kenneth Galbraith veröffentlicht sein Buch Geld Woher es kommt, wohin es geht.Das staatlich organisierte Geldwesen (Kantonalbanken) wird gelockert. |
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1974 |
Friedrich August von Hayek wird Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften. |
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1973 |
Michael Ende veröffentlicht das vermeintliche Kindermärchen Momo und die Zeitdiebe. |
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1972 |
Die Schweiz schliesst als EFTA-Mitglied ein Freihandelsabkommen mit der Europäischen Union (Industriegüter).Joseph Beuys gründet die Organisation für direkte Demokratie. Grundsätze sind 1. Willensbildung in der Politik von unten nach oben, 2. Die unabdingbare Volkssouveränität auf allen Verwaltungsebenen, 3. Das Volk ist der eigene Verfassungsgeber, 6. Volksveto in Einzelfällen 8. Volksabstimmungen in wichtigen Angelegenheiten und Grundrechtsfragen, 9. Abwahlmöglichkeit von unwürdigen oder unfähigen Volksvertretern und Amtspersonen. |
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1971 |
US-Präsident Nixon verkündet den Abschied vom goldgedeckten Dollar und löst die Haftung des Staates für die eigene Währung auf. |
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1968 |
Die private schwedische Reichsbank ruft den "Preis für Wirtschaftswissenschaften in Gedenken an Alfred Nobel" ins Leben.Der französische Präsident Charles de Gaulle verlangt von Präsident Nixon die Herausgabe von Gold, da die USA ohne Absprache den Goldstandard verlassen haben, um den Vietnamkrieg zu finanzieren. |
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1963 |
John F. Kennedy wird in Dallas erschossen und erleidet damit dasselbe Schicksal, wie alle Präsidenten vor ihm, welche Hand an die private US-Notenbank gelegt haben.US-Präsident John F. Kennedy verabschiedet zwei Gesetze zur Verstaatlichung der US- Notenbank. |
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1960 |
Als Gegenkonzept der 1957 gegründeten Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) wird die European Freetrade Association (EFTA) gegründet. Den Mitgliedern, darunter die Schweiz, wird die freie Ausgestaltung des Aussenhandels ermöglicht. |
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1959 |
Die Zauberformel wird eingeführt, welche die Zusammensetzung des Bundesrates nach Parteien festsetzt. Beginn der Konkordatsregierung. |
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1955 |
Der Roman Der Herr der Ringe wird veröffentlicht. Die Kernbotschaft in Tolkien"s Roman sei die Erneuerung der Welt, ausgehend aus Mittelerde (Deutschland, Schweiz). |
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1951 |
Mit der Montan-Union wird die erste übernationale, europäische Organisation mit eigenen Souveränitätsrechten geschaffen. |
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1948 |
Die Alters- und Hinterbliebenen-, sowie die Invalidenversicherung werden auf Gesetzesebene als Bundesobligatorium umgesetzt. |
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1947 |
Auf dem Mont Pelerin über dem Genfersee versammeln sich unter Initiative von Bankiers und Industriellen die Verfechter der neoliberalen Idee (Mont Pelerin Society). Entschlossene Gegner sind die Ordoliberalen Alexander Rüstow, Walter Lippmann und Walter Eucken, welche unterliegen. 2005 werden über 1000 Personen aus 50 Ländern der MPS angehören, darunter vor allem Ökonomen (auch acht Nobelpreisträger), Medienschaffende, Politiker und Manager. Die MPS berät auch ihre Völker terrorisierende Diktatoren (Salazar, Pinochet, Apartheidregime Südafrika).Der Wirtschaftsartikel wird in die Verfassung aufgenommen. Der Staat darf damit wirtschaftspolitisch tätig werden. |
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1945 |
Der zweite Weltkrieg ist zu Ende.Der Völkerbund wird durch die Gründung der UNO abgelöst. |
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1944 |
Der US-Dollar wird globale Leitwährung, gedeckt durch Gold, später durch Öl. |
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1943 |
Der erste Sozialdemokrat wird in den Bundesrat gewählt: Ernst Nobs, SPS. |
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1940/41 |
Bundesrat Wahlen lanciert die Anbauschlacht zur Steigerung des Selbstversorgungsgrades in der Landwirtschaft.Die bisherige Zusammensetzung des Bundesrates aus CVP und FDP erhält Zuwachs: den Berner Rudolf Minger, SVP. |
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1939 |
Die Schweiz reagiert auf den Ausbruch des zweiten Weltkriegs durch eine Generalmobilmachung. |
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1937 |
Walter Lippmann veröffentlicht Die Gesellschaft freier Menschen, eine Abrechnung mit dem sozialistischen Kollektivismus und dem "alten" Laissez-faire-Liberalismus.Durch die Weltwirtschaftskrise entsteht das Friedensabkommen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer der Maschinenbranche. Es wird Modell für die späteren Gesamtarbeitsverträge. |
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1933 |
Adolf Hitler wird durch das Parlament an die Macht in der zweitgrössten Volkswirtschaft der Welt gewählt. |
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1932 |
Der Ordoliberale Alexander Rüstow fordert in seiner Dresdner-Rede einen starken Staat oberhalb der Wirtschaft im Interesse einer liberalen Wirtschaftspolitik.Beim Generalstreik in Genf schiesst die Armee auf die eigene Bevölkerung. Es gibt Tote. Es herrscht Hungersnot. |
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1925 |
Der Schweizer Ökonom Hans Honegger prägt den Begriff "Neoliberalismus" (befreit von jedwelcher Art staatlicher Fesseln) und meint damit eine zeitgemässe Alternative zum wirtschaftspolitischen Etatismus.Gottlieb Duttweiler gründet die Migros. |
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1920 |
Der Völkerbund, der Vorläufer der UNO wird gegründet. Die Schweiz ist Mitglied. |
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1918 |
Industrielle und der Landwirtschaft nahe stehende Politiker gründen die SVIL, zum Schutz der landeseigenen Lebensmittelversorgung.Beim Generalstreik in Grenchen schiesst die Armee auf die eigene Bevölkerung. Es gibt Tote. Es herrscht Hungersnot.Der erste Weltkrieg endet. |
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1914 |
Durch die Parteinahme der französischen Schweiz für Frankreich wird erstmals der Begriff Röschtigraben verwendet.Der erste Weltkrieg beginnt. |
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1913 |
Nach 123jährigem Ringen privatisiert eine Hand voll Abgeordneter am 23. Dezember die FED (Federal Reserve Bank), die Notenbank der kommenden Weltmacht, der Vereinigten Staaten von Amerika. Hauptanteilseigner sind die Rothschildbanken. |
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1910 |
Die Schweiz hat 3,6 Millionen Einwohner. |
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1907 |
Die Schweizer Nationalbank wird gegründet. |
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1905 |
Nestlé und die Anglo Swiss Condensed Milk Co. fusionieren. |
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1903 |
Der freisinnig Liberale Theodor Curti veröffentlicht Die Geschichte der Schweiz im XIX. Jahrhundert als Volksbuch. Das Wesen der Schweiz ist in alle Ewigkeit mit der direkten Demokratie verknüpft, verfassungsrechtlich abgesichert. |
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1902 |
Die Schweizerischen Eisenbahnen werden verstaatlicht. |
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1898 |
South Dakota führt als erster Staat nach der Schweiz Initiative und Referendum ein. |
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1897 |
Der Schweizerische Bauernverband wird gegründet. |
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1896 |
Fritz Hoffmann-La Roche gründet die Chemiefirma Hoffmann-La Roche.Landesausstellung in Genf |
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1894 |
Die Freisinnigen gründen zusammen mit den Radikaldemokraten die FDP, um die Sozialdemokraten zu verhindern. |
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1892 |
Der passionierte Statistiker und russische Volkswirt Nikolaj Kondratieff wird geboren. Seine Entdeckung wird sein, dass die Exponentialfunktion eine mathematische Grenze ihres Wachstums besitzt und dann wieder zusammenfällt (z.B. Zinseszinssysteme). |
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1891 |
Der 1. August wird Nationalfeiertag mit Bezug auf den Bundesbrief von 1291.Erstmals seit 1848 kommt das Mitglied einer anderen Partei als der FDP in den Bundesrat; Der Luzerner Joseph Zemp, CVP. |
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1890 |
Der Bund führt eine Unfall- und Krankenversicherung als Verfassungsartikel ein. |
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1889-98 |
In den USA erscheinen 15 Bücher über direktdemokratische Institutionen mit Bezug auf die Schweiz. |
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1888 |
Gründung der sozialdemokratischen Partei der Schweiz, die SP. |
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1885 |
Veröffentlichung des ersten Schweizer Beitrags zur Theorie der direkten Demokratie Geschichte der Schweizerischen Volksgesetzgebung durch den Rapperswiler Theodor Curti.Die Verstaatlichung der Eisenbahn, das Banknotenmonopol, die Arbeiterbewegungen und die Einführung des Proporz bringen die scheinbar festgefügte Parteienlandschaft durcheinander. |
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1884 |
Die "Chemische Industrie in Basel" (CIBA) wird gegründet. |
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1883 |
Landesausstellung in Zürich. |
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1882 |
Die Auswanderungen in die USA, nach Argentinien, Kanada und Brasilien erreichen einen Höhepunkt. |
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1877 |
Gründung der Wertschriften-Börse in Zürich. |
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1875-1900 |
Referendum und Initiative entwickeln sich als klassische Volksrechte in der einzigen direkten Demokratie der Welt. |
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1875 |
Die Eidgenossenschaft führt landesweit gleiches Mass und Gewicht ein. |
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1874 |
Die Verfassung wird revidiert.Freisinnig Radikale, Liberale, die katholisch und die protestantisch Konservativen prägen die eidgenössische Parteienlandschaft. Der Luzerner Ignaz Paul Vital Troxler bricht den sich aristokratisch gebärdenden Schweizer Liberalismus auf. |
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1873 |
Die Schweiz etabliert sich auf der Weltausstellung in Wien zu einer der führenden Industrienationen der Welt. |
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1872 |
Private Bankiers gründen den Bankverein.Im Alabama-Fall in Genf wird Grossbritannien"s Regierung unter Königin Victoria zu einer Busse von 15,5 Mio USD verurteilt. Die Schweiz wird Begegnungsort für internationale Zusammenarbeit. |
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1871 |
Angehörige der von General Bourbaki kommandierten Truppen werden an der neuenburgisch- französischen Grenze interniert. |
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1866 |
Henri Nestlé erfindet eine Babynahrung aus Milch, Zucker und Weizenmehl. |
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1865 |
US-Präsident Abraham Lincoln wird ermordet, nachdem er versucht hat, die US-Notenbank unter staatliche Kontrolle zu bringen.Der allgemeine Konsumverein Basel (Coop) wird gegründet. |
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1863 |
Henri Dunant gründet das Rote Kreuz (IKRK). |
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1862 |
Der Schweizer Generalkonsul in Washington schätzt 6000 Soldaten schweizerischer Abstammung auf der Seite der Union im Sezessionskrieg. |
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1861 |
Der "Schweizerische Kaufmännische Verein" wird als Standesorganisation gegründet. |
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1860 |
Die Schweiz hat 2,5 Millionen Einwohner. 1,8 Millionen sind erwerbstätig. 61% der Erwerbstätigen sind Lohnempfänger.Das System des Eisenbahn- und Bankenkönig Escher bekommt demokratische Opposition und wird schliesslich gestürzt. In der Schwesternrepublik Kalifornien findet später Ähnliches gegen die Inhaber der Southern and Pacific Railroad statt. |
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1859 |
Das Söldnertum, das Dienen in fremden Armeen wird bewilligungspflichtig, bzw. verboten. |
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1858 |
Escher gründet die "Schweizerische Lebensversicherungs- und Rentenanstalt".In Olten wird der erste Berufsverband gegründet (Typografen). |
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1857 |
Landesaustellung in Bern. |
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1856 |
Der liberale Nationalrat Alfred Escher gründet die Schweizerische Kreditanstalt, eine Bank für Industrie und Handel. |
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1854 |
Die Schaffung einer gesamtschweizerischen Universität wird abgelehnt. |
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1852 |
Die Massenarmut erreicht ihren Höhepunkt; herumziehende Bettler, Krankheiten, rückläufiger Geburtenüberschuss und Auswanderung sind die Folge. |
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1850 |
1850 Gründung der Züricher Kantonalbank. |
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1848 |
55 von 66 Gemeinden stimmen am 20. August für eine für das ganze Land, einem föderalistischen Bundesstaat, gültige Verfassung. Das Verfassungswerk wurde in grosser Eile in wenigen Monaten erarbeitet und in Kraft gesetzt.Das verfassungsrechtliche Laboratorium, in dem seit 1830 alle denkbaren demokratischen Formen geprüft worden sind, erhebt sich im Zentrum Europas als ein neues Staatsgebilde, dessen Moderne auf dem Kontinent seinesgleichen suchte; der Sonderfall Schweiz.Die Revolutionen in Deutschland, Frankreich, Ungarn, Italien und Österreich gehen zu Ende. |
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1847 |
Der Sonderbundskrieg (Liberale gegen Konservative) ist die schweizerische Version des US- amerikanischen Sezessionskrieges 1865. |
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1846 |
Das erste Arbeitszeitgesetz wird in Kraft gesetzt; die Höchstarbeitszeit für Erwachsene beträgt 15 Stunden, für Kinder unter 14 Jahren 14 Stunden. |
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1845 |
Schweizer gründen "New Glarus" in den USA.Der Sonderbund wird gegründet, ein Verteidigungsbündnis der konservativen Kantone gegen die Angriffe der liberalen Kantone. |
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1838 |
Der Grütli-Verein wird als erster Bildungsverein für Handwerker gegründet. |
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1837 |
Die Schweiz hat 2,2 Millionen Einwohner (der Ausländeranteil beträgt 2,5%). |
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1834 |
Johann Jakob Sulzer gründet in Winterthur eine Eisengiessfabrik, die weltbekannte Schiffsdieselmotoren herstellen wird. |
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1832 |
Erstmals wird als leitende und vollziehende Behörde der Eidgenossenschaft ein 5-köpfiger Bundesrat vorgeschlagen; ein Rückgriff auf das 5köpfige Direktorium der helvetischen Republik. |
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1831 |
Der gemässigte Liberale Johann Wolfgang von Goethe veröffentlicht nach Jahren als Wirtschaftsminister am Weimarer Hof sein letztes und wichtigstes Werk, den 2. Teil des Faust, in welchem er die Ursachen und Folgen der modernen Alchemie, die zu stetem Wachstum verdammte Wirtschaft, darlegt. |
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1830 |
Vorwiegend Liberale setzen sich für ein breites Ausbildungswesen ein, damit das Volk auch moralisch seine Souveränität im Sinne der Allgemeinheit wahrnehmen kann.Die Zeit zwischen 1830 und 1848 ist die Regeneration, in welcher die Liberalisierung der alten Gesellschaftsordnung stattfindet; wirtschaftliche, politische und soziale Gleichstellung aller BürgerInnen.Die Schweiz gehört neben England zu den am frühsten industrialisierten Ländern. Durch das Haltbarmachen von Lebensmitteln wurden die Frauen entlastet und konnten der schnell wachsenden Wirtschaft zur Verfügung stehen.Die Kehrseite der industriellen Revolution; Massenarmut, Kinderarbeit, Hungersnöte, Arbeitskämpfe, Alkoholprobleme, Auswanderung. |
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1825 |
Nach dem Vorbild der Bank of England und unter dem System des Merkantilismus wird in der Schweiz erstmalig Papiergeld eingeführt. |
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1820 |
Die Industrialisierung in der Baumwoll-, Seide- und Wolleherstellung beginnt.Da die Schweiz über viel Wasserkraft verfügt, spielen Dampfmaschinen keine grosse Rolle. Aufgrund ihrer Kohleknappheit nimmt sie aber eine wichtige Rolle in der Herstellung von Eisenbahnen und Schiffen ein. |
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1819 |
Francois-Louis Cailler gründet die erste Schokoladefabrik in Genf. |
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1818 |
Der Kanton Aargau gründet die erste Kranken-, Invaliden- und Sterbekasse.Die erste Schweizer Studentenbruderschaft wird gebildet, die Zofingia. |
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1816 |
Katastrophale Missernten führten zu einer schweren Hungersnot. Der russische Zar Alexander I., vom freisinnigen Schweizer Frédéric-César de la Harpe nach rousseauscher Lehre ausgebildet, sammelt für die Hungernden in der Schweiz. Bis zu 6% der Bevölkerung verlieren einzelne Kantone durch die Hungersnot. Die Zeit zwischen 1815 und 1830 wird Restauration genannt, da die sozialen Unterschiede teilweise wieder hergestellt werden.Asche- und Staubwolken eines Vulkanausbruchs in Indonesien sorgen fast zwei Jahre für kaltes Wetter weltweit.In Zürich wird das erste Gesetz gegen Kinderarbeit festgesetzt. |
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1815 |
Die Grossmächte, vor allem der russische Zar Alexander I., befehlen am 7. August der Schweiz, dem weltweit einzigen republikanischen Überbleibsel, die strikte und bewaffnete Neutralität. Der Staatenbund aus 22 Kantonen ist ein politisches Findelkind, ohne Verwandte in ganz Europa.Am 22. Juni tritt Napoleon Bonaparte endgültig zurück.Das Bankhaus Rothschild übernimmt durch Insiderwissen über den Ausgang der Schlacht von Waterloo grosse Teile der englischen Wirtschaft und die Bank of England, die Zentralbank der kommenden Weltmacht, des British Empire.Am 18. Juni besiegen die anglo-alliierten Truppen unter Wellington und Blücher die französische Armee unter Napoleon Bonaparte in der Schlacht bei Waterloo.Napoleon kehrt am 1. März aus seinem Exil auf Elba nach Frankreich zurück. |
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1814 |
Am 9. September wird auf Druck Englands ein neuer Bundesvertrag angenommen.Am 17. Mai wird Neuenburg, am 18. Juni das Wallis und am 19. Juni Genf in die Eidgenossenschaft aufgenommen.Am 6. April dankt Napoleon in Fontainebleau ab und geht ins Exil nach Elba.Im März befürworten der preussische König, der russische Zar und der österreichische Kaiser einen Bund der 19 Kantone.Bonaparte weist den Jura dem Kanton Bern zu. |
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1813 |
Am 29. Dezember setzt eine eidgenössische Versammlung Napoleons Mediationsakte ausser Kraft.Am 21. Dezember marschieren über 100'000 Mann der alliierten Truppen in die Schweiz.Am 15. November eröffnet der schweizerische Landamman in Zürich eine ausserordentliche Tagsatzung, die am 18. November die Neutralität der Schweiz erklärt, was Napoleon akzeptiert, nicht aber die Alliierten.Am 18. Oktober verliert Napoleon die Schlacht von Leipzig. Der Niedergang seiner Herrschaft beginnt. |
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1812 |
8000 Schweizer Soldaten kommen in Napoleons Russlandfeldzug um ihr Leben. |
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1810 |
Napoleons Kontinentalsperre gegen England vernichtet in der Schweiz hunderttausende Arbeitsplätze. |
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1807 |
Schillers Freund, Freiherr Johann Wolfgang von Goethe schreibt den 2. Teil des Faust, welcher erst nach dessen Tod veröffentlicht werden darf. |
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1806 |
John Stuart Mill wird geboren. Er wird bereits zu Lebzeiten führender Vertreter der politischen Philosophie des Liberalismus.Am 6. August endet das römische Reich deutscher Nation. |
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1805 |
Hans Caspar Escher stellt die ersten Spinnereimaschinen her. |
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1804 |
Daniel Frey gründet die erste schweizerische Chemiefabrik.Napoleon Bonaparte krönt sich am 18. Mai eigenhändig zum französischen Kaiser. Obwohl Kind der französisch-republikanischen Revolution, denkt er dynastisch. |
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1803 |
Napoleon Bonaparte fordert den Beitritt Graubündens zur helvetischen Schweiz. Durch die Mediationsakte entspringt eine Art helvetischer Vizekönig, der Napoleon die Soldatenkontingente liefert.Napoleon setzt den Code Napoleon in Kraft, das Eigentumsrecht im Sinne des dominiums also des Herrschaftsrechts über die Natur; das unbeschränkte Recht zur Nutzung und Verfügung über die Dinge. |
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1802 |
Die Helvetische Republik fällt zusammen. Der Einheitsstaat zerfällt und die Kantone erhalten ihre Hoheit zurück.Victor Bonstetten sieht die Nationalbildung als identitätstiftend und unbedingte Voraussetzung nationalen Wohlbefindens, das mit blossem materiellem Wohlstand nicht verwechselt sein soll.Napoleon macht das Wallis zu einem französischen Protektorat, um sich die strategisch wichtigen Pässe Lötschberg und Simplon zu sicher. Erst 1810 fällt das Wallis an die Schweiz zurück. |
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1799 |
Die Räte beschliessen, dass das Münzrecht einzig dem Staate zustehen soll.Durch einen Staatsstreich wird Napoleon erster Konsul Frankreichs. |
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1798 |
Die Franzosen marschieren in der Schweiz ein. Die Schweiz wird die kleine Schwesternrepublik Frankreichs. Die Verfassung der helvetischen Republik wird von Basels Oberstzunftmeister Peter Ochs in Paris entworfen, der Zeit seines Lebens vom französischen Literaten Antoine Leonard Thomas beseelt war, für welchen in erster Linie die alle anderen ernährenden Bauern zum Volk gehören und sämtliche, den Menschen nützliche Handwerkskünstler; "wahre Ehre heisst, den Menschen nützlich sein". Für Frankreich aber war die Helvetik nur Diktat, um an die eidgenössischen Staatsschätze zu kommen.Polemik zwischen der helvetischen Schweiz (unter dem Einfluss des republikanisch-direktionalen Frankreich, welches für eine repräsentative Demokratie steht) und Graubünden (welches für eine direkt-demokratische Demokratie steht, unter dem Einfluss des kaiserlichen Österreich).Das schweizerische Mühlhausen schliesst sich Frankreich an.Ratsverhandlungen werden erstmal öffentlich, ebenso die Rechnungslegung des Staates.Die "Alte Eidgenossenschaft" des 13-örtigen Staatenbundes wird aufgehoben.Die Schweiz hat 1,6 Millionen Einwohner. |
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1797 |
Napoleon Bonaparte trifft erstmals in Basel auf Peter Ochs, den späteren Vater der Helvetischen Verfassung. |
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1795 |
Der Basler Frieden zwischen Frankreich und Preussen und zwischen Spanien und Frankreich. Ohne diesen Frieden wäre die Klassik von Weimar mit Schiller und Goethe nicht entstanden. |
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1794 |
Die französischen Verfassungsentwürfe werden nicht umgesetzt. Robespierres Wohlfahrtsausschuss regiert diktatorisch. |
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1793 |
Die in Frankreich nicht umgesetzte Gironde-Verfassung findet nach 1830 einzelne ihrer Elemente in der schweizerischen Verfassung wieder, werden aber zum Teil auch erst im 20. Jahrhundert umgesetzt (z.B. Frauenstimmrecht, erbrechtliche Gleichstellung unehelicher Kinder mit ehelichen, obligatorische Verfassungsinitiative und referendum). |
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1792 |
Das Dekret vom 21. September stellt fest, dass nur die vom Volk angenommene Verfassung gültig ist.Für die Girondisten und Jakobiner gibt es noch keinen Gegensatz zwischen direkter und repräsentativer Demokratie.Die Schweizer Garde des französischen Königs Louis XVI. wird massakriert. |
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1791 |
Durch die erste französische Verfassung wird die Souveränität zwischen König und Volk geteilt. Aus den Untertanen werden Bürger, aus dem König von Frankreich ein solcher der Franzosen. |
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1789 |
Bürgertum und Bauern befreien sich von der feudalistischen Ausbeutung durch Klerus und Aristokratie in der französischen Revolution. Das seit Jahrhunderten geltende, kanonische Zinsverbot wird aufgehoben. |
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1786 |
Die amerikanischen Staatsgründer der 13 Kolonien interessieren sich immer noch für den politischen Mechanismus des helvetischen Staatenbundes. US-Präsident James Madison; "Die helvetische Konföderation ist kein Staat, sondern eine festgefügte Allianz". |
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1785 |
Die Uhrenindustrie beschäftigt über 20'000 Personen. |
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1784 |
Der spätere US-Präsident Benjamin Franklin überreicht Peter Ochs seinen auf Französisch geschriebenen Verfassungsentwurf für Nordamerika. |
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1780 |
Der Luzerner Ignatz Paul Vital Troxler wird geboren. Ihm wird in der Regenerationsphase das demokratische Aufbrechen des sich aristokratisch gebärdenden, helvetischen Liberalismus zugeschrieben. |
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1776 |
Unabhängigkeitserklärung der 13 Gründerkolonien der USA von England. |
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1775-79 |
Die amerikanischen Gründerväter interessieren sich für die politischen Mechanismen der Schweizer Eidgenossenschaft. Sie besorgen sich Literatur von Vinzenz Bernhard, Tscharner, Gottlieb von Haller, Barthelemy de Felice und William Coxe, eines vorbehaltlosen Bewunderers der Schweiz.In der Schweiz beginnt ein eigentlicher Leseschub innerhalb der breiten Bevölkerung. Der Begriff "Volk" meint aber noch den "grossen Haufen" neben Adell, Geistlichkeit und gebildeten Stadtbürgern. |
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1774 |
Für die Ausarbeitung der konstitutionellen Doktrin Amerikas sind die Genfer Staatsrechtler Jean-Jaques Bulramaqui, Emer de Vattel, Locke und Montesqieu wichtig. |
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1762 |
Jean Jaques Rousseaus Gesellschaftsvertrag wird veröffentlicht. Rousseau ist kein unkritischer Verfechter der direkten Demokratie; denn mit zunehmender Kopfzahl nehmen die Risiken jeder Staatsform zu (besonders der Demokratie), vor allem durch das schwindende Interesse am Staatswesen. |
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1760 |
Die Gründung der Helvetischen Gesellschaft durch Isaak Iselin soll die Staatstugenden wieder aufleben lassen. |
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1759 |
Friedrich Schiller wird geboren. Der Heissporn für Gerechtigkeit wird zahlreiche Werke gegen den feudalistischen Lebensstil einer dekadenten Obrigkeit schreiben. |
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1748 |
Montesqieu veröffentlicht De l"esprit des lois. |
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1724 |
Imanuel Kant wird geboren. Er begründet philosophisch die Selbstverantwortung des Menschen. Der Mensch ist nicht mehr moralischer Befehlsempfänger, sondern wird ethisch eigenständig und selbstverantwortlich. |
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1692 |
Private Geschäftsleute gründen mit Privilegien des englischen Königs die Bank of England, nach deren Vorbild überall in der Welt Notenbanken entstehen. Sie markiert den Beginn des heutigen Weltwährungssystems, das ausschliesslich auf Papiergeld gründet und nicht mehr voll mit Gold gedeckt ist. |
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1689 |
Charles de Secondat, Baron de Montesqieu wird geboren. Er wird De l"esprit des lois schreiben; über die Bedeutung von Verfassungen. |
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1648 |
Laut Artikel 6 des Westfälischen Friedens erhält die Schweiz die volle Freiheit vom Reich. |
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1600 |
Die Textilindustrie ist die wichtigste Exportbranche der Schweiz. |
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1550 |
Im Zuge der Reformation kommen die Hugenotten nach Genf und bringen das Uhrmachergwerbe mit. |
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1513 |
Mit der Aufnahme Appenzells ist die 13 voll. |
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1506 |
Jakob Fugger, der Reiche, Europas mächtigster Konzernchef und Bankier der römisch-katholischen Kirche, wie auch der habsburgischen Königshäuser finanziert seinem Schuldner Papst Pius II. die ersten 150 Schweizer Gardisten. |
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1500 |
Texilwaren aus St. Gallen gelten weltweit als die Besten. |
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1483 |
Martin Luther wird geboren. Durch seine Reformation wird der Mensch vor Gott selbst verantwortlich. Kirche und Papst verlieren ihren Alleinvermittlungsanspruch. |
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1370 |
Der Pfaffenbrief gilt als erster Versuch einer schweizerischen Verfassungsurkunde. |
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1336 |
Erstmals wird der Fernhandel mit Leinwand aus St. Gallen erwähnt. |
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1315 |
Bei der Schlacht am Morgarten am zugerischen Ägerisee erringen die Eidgenossen den grossen Sieg über Herzog Leopold von Österreich. Der ewige Bund wird erneuert. |
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1308 |
Bildung der helvetischen Konföderation. |
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1291 |
Schwur auf dem Rütli von Uri, Schwyz und Unterwalden. Ewiger Bund, Behauptung der Rechtsstellung, Wahrung des Landfriedens und Verteidigung der Freiheiten gegen das österreichische Haus der Habsburger; keinen Zehnten mehr an fremde Vögte. |
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1283 |
König Rudolph von Habsburg anerkennt die selbständige Gerichtsbarkeit der Freien von Laax. Sie wählen ihren eigenen Ammann und verwalten ihren eigenen Bodenbesitz genossenschaftlich. |
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1250 |
Der habsburgische Besitz bildet kein geschlossenes Gebiet. In der Mitte Europas fehlt das wegen des Gotthardpasses wichtige Uri, ferner Schwyz und ein Teil von Unterwalden. |
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330 v. Chr. |
Aristoteles schreibt Politeja; die griechische Lehre der Demokratie, welche nur in überschaubarer Grösse funktioniert (wo Ursache und Wirkung nachvollziehbar und somit gerecht bleiben können), welche von den Sophisten zu Fall gebracht wird. |
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Es war einmal |
eine Bauernfamilie die, geprägt durch Dürre, Hochwasser oder andere Naturkatastrophen regelmässig ihre Ernte verlor. Vom Hungertod bedroht tat sie sich mit anderen landwirtschaftlichen Selbstversorgern zusammen, um einen Getreidespeicher - eine Reserve für Notzeiten - für die gemeinsam erwirtschafteten Überschüsse zu bauen. Durch Intelligenz machten sie die landwirtschaftliche Arbeit produktiver und es konnten immer mehr Menschen andere Tätigkeiten ausführen, ohne Angst vor Hunger haben zu müssen. Seither versuchen die Menschen, im gemeinsamen Zusammenleben eine politisch-ökonomische ausgewogene Form zu finden, um diesen Getreidespeicher gerecht verwalten zu können. |
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